Kultur macht stark

Es geht weiter! Bereits zum vierten Mal in Folge nimmt der Museumsdienst am Förderprogramm ‚Kultur macht stark‘ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil.

Neue Maßnahmen bewilligt

Bereits zum vierten Mal in Folge nimmt der Museumsdienst am Förderprogramm ‚Kultur macht stark‘ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – dieses Mal mit drei Maßnahmen – in diesen Hamburger Museen teil:

1. Museum der Arbeit
und mit zwei häuserübergreifende Maßnahmen im
2. Museum für Hamburgische Geschichte und Zoologischen Museum/ CeNak
3. Altonaer Museum und Deichtorhallen Hamburg

Gefördert werden die Maßnahmen durch den Deutschen Museumsbund.

Wann: August 2019 bis Juni 2020

Der Museumsdienst Hamburg initiiert die Programme für Kinder und Jugendliche mit erschwertem Zugang zu Angeboten kultureller Bildung unter dem gemeinsamen Titel „Verankert in Hamburg“ und führt sie mit musealen und sozialräumlichen Partnern durch. Im Rahmen der Initiative ‚Kultur macht stark’ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden die Programme gefördert durch den Deutschen Museumsbund e.V.

100 Kinder und Jugendliche nahmen 2018/2019 an vier freiwilligen und kostenfreien Ferienprogrammen in fünf Museen teil.

Ob das eigene Lieblingsselfie selbst zu gravieren, für professionelle Fotosets zu maskenbildnern, einen Film über Migration zu drehen oder die Vor- und Nachfahren der Dinos in Hamburg aufzuspüren – die Angebote waren so vielfältig wie die Zielgruppe.

Der Museumsdienst Hamburg initiiert die Programme für Kinder und Jugendliche mit erschwertem Zugang zu Angeboten kultureller Bildung unter dem gemeinsamen Titel „Verankert in Hamburg“ und führt sie mit musealen und sozialräumlichen Partnern durch. Im Rahmen der Initiative ‚Kultur macht stark’ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden die Programme gefördert durch den Deutschen Museumsbund e.V.

„Verankert in Hamburg – MovieMuseum Migration“: Ferienprogramm im Auswanderermuseum BallinStadt. Projektleitung: Sophie Arlt.



Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“, heißt es. Für Auswanderer*innen, deren „Reisen“ ganz unterschiedliche Beweggründe haben, gilt das erst recht und schon immer. 20 Jugendliche aus dem Süden Hamburgs erkundeten in einem Ferienprogramm das Auswanderermuseum BallinStadt und drehten einen Film unter der Anleitung von Medienpädagog*innen und freiberuflichen Museumsguides über Auswanderung früher und heute. Was würden sie mitnehmen, wenn sie gehen? Was war den Menschen früher wichtig? 5 Millionen Menschen wanderten zwischen 1850 und 1939 über Hamburg aus und wagten die riskante Überfahrt in eine fremde Welt für ein besseres Leben. Die Familien der Jugendlichen sind selbst oft unter ähnlichen Risiken nach Deutschland gekommen. Was haben die Museumshallen mit mir und meiner Familie zu tun, fragen die Jugendlichen im Film? Wann würden sie Deutschland verlassen wollen? Und wohin? – Ideen, Requisite, Maske, Kamera, Ton, Darstellerinnen: die Jugendlichen selbst! Der Film ist Teil von “Verankert in Hamburg - Stadtgeschichten neu entdeckt”, initiiert vom Museumsdienst Hamburg. Der Maßnahme liegt ein Peer-Education-Ansatz im Rahmen der Bundesinitiative des BMBF “Kultur macht stark” zugrunde. Kooperationspartner: Goethe-Schule Harburg, Auswanderermuseum BallinStadt. Produktion: Hirn & Wanst.

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„Verankert in Hamburg – Die Arbeit & Ich“: Ferienprogramme im Museum der Arbeit. Projektleitung: Muriel Borchert.
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„Verankert in Hamburg – Das Tier & Wir“: Ferienprogramme im Zoologischen Museum und Museum für Hamburgische Geschichte. Projektleitung: Alexandra Bode.
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„Verankert in Hamburg – Moviemuseum Kunst“. Ferienprogramm im Bucerius Kunst Forum. Projektleitung: Sophie Arlt



Für 23 Kinder und Jugendliche der Goethe Schule Harburg sind Fotoporträts von Anton Corbijn von Stars wie Mick Jagger und Tom Waits - neben denen vieler anderer - unbekannte Namen vergangener Zeiten. Im Mittelpunkt stand für die Jugendlichen ihre eigenen Zugänge zur Kunst des holländischen Fotografen in der Ausstellung „The Living and the Dead“ im Bucerius Kunst Forum zu finden – ob durch gangsterhafte Coolness, blühende Fantasie oder Sentimentalität.Neben der eigenen, emotionalen Auseinandersetzung mit den Fotografien haben sie im Rahmen des Projektes „Moviemuseum“ im Bucerius Kunst Forum einige der Werke fotografisch reproduziert – dabei wurden sie zu den Stars ihrer eigenen Fotos sowie zu Kunstschaffenden gleichermaßen. Ihre Ergebnisse stehen den Originalen in wenig nach. Ideen, Requisite, Maske, Kamera, Ton, Darstellerinnen: die Jugendlichen selbst! Dieser Film ist Teil von “Verankert in Hamburg - Stadtgeschichten neu entdeckt” des Museumsdienstes Hamburg. Der Maßnahme liegt ein Peer-Education-Ansatz im Rahmen der Bundesinitiative des BMBF “Kultur macht stark” zugrunde. Kooperationspartner und Produktion: Hirn und Wanst.



In Kooperation mit:
• Auswanderermuseum BallinStadt
• Bucerius Kunst Forum
• Museum der Arbeit
• Museum für Hamburgische Geschichte
• Goethe-Schule Harburg
• GTS St. Pauli
• Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V.
• Heimathafen Hilfe Hamburg GmbH
• Zeit für Zukunft e.V.
• Hirn und Wanst GmbH



Bereits 2016 und 2017 entstanden diese mitreißenden Museumsportraits im Rahmen von ‚Kultur macht stark‘ in der Projektreihe „Verankert in Hamburg – Stadtgeschichten neu entdeckt“